Katrin Wöhlken

Freiwilligenarbeit in Entwicklungsländern wie Ghana 2010, Tansania 2011 und Guatemala 2012

Mit meiner Homepage möchte ich junge Menschen erreichen, die planen in ein Entwicklungsland zu gehen und dort freiwillig beim großen Thema "Hilfe zur Selbsthilfe" in verschiedenen Projekten mitzuhelfen. Dabei kann man sich selbst kennen lernen und weiß nach seinem Abenteuer sein eigenes Leben und zu Hause viel mehr zu schätzen. Genau diese Erfahrungen habe ich auch machen dürfen und ich möchte alle Interessenten ermutigen solche eine Reise anzutreten.

Mit diesen Organisationen war ich unterwegs, die ich bestens empfehlen kann:

Ghana: Projects Abroad

Tansania: World Unite

 

Guatemala: Praktikawelten

 

Natürlich müssen vorher einige Dinge beachtet und bei den Vorbereitungen berücksichtigt werden. Die für mich wichtigsten Themenbereiche möchte ich hier kurz ansprechen. Dies sind Tipps für einen angenehmeren Aufenthalt, die ich während meiner Reisen gesammelt habe.

 

Impfungen:

  • für Ghana ist die Gelbfieber-Impfung sehr wichtig. Ohne diese kann nicht in das afrikanische Land eingereist werden! Achtung: Nicht jeder Arzt darf Geldfieber impfen! Bitte rechtzeitig informieren!
  • wer mit Blut in Kontakt kommen kann (z. B. im Krankenhaus, Waisenhaus, beim Sport mit Einheimischen etc.), sollte gegen Hepatitis A & B geimpft sein
  • Typhus
  • Zecken
  • Tollwut bei Kontakt mit Tieren (jedoch ist es immer sinnvoll, da man bei streunenden Hunden nie weiß, ob sie beißen)

Auch eine Malaria-Prophylaxe ist dringend erforderlich in Ghana, weil dadurch die Symptome geschwächt werden. Es besteht jedoch immer noch die Gefahr, an Malaria zu erkranken! Für Tansania und Guatemala bleibt es jedem selber überlassen, ob er eine Prophylaxe macht oder nicht. Ich habe bei allen Urlauben Lariam genommen und nur positive Erfahrungen damit gehabt. Jedoch klagten andere Freiwillige über Halluzinationen.

Auf Grund dessen sollten die Kleidung und die Haut zu jeder Zeit mit einem Mückenschutzmittel geschützt sein.

  • Nobite für Haut und Kleidung
  • PARA Zeet Moskitoschutz (für Tropische Gebiete)

Wichtig: Muss N,N-Diethyl-m-toluamid (DEET) enthalten!!!

Um beim Schlafen geschützt zu werden, ist ein Moskitonetz erforderlich. Dieses sollte mit dem Mückenschutz Nobite für Kleidung eingesprüht werden.

 

Kleidung:

Im Süden von Ghana sind die Menschen Christen. Somit ist es kein Problem, im Top, kurzer Hose und Rock durch die Straßen zu laufen. Dadurch sind die hohen Temperaturen und die extreme Luftfeuchtigkeit gut ertragbar nach einer Weile.

Jedoch sollte sich zum Arbeiten in der Schule, dem Krankenhaus oder dem Waisenhaus dementsprechend gekleidet werden.

Wenn der Kakum National Park besucht wird, rate ich, eine lange Hose und ein langes Oberteil zu tragen, da es dort eine Fliege geben soll, von der man schmerzhafte Wunden bekommt. Ich hatte glücklicherweise keinen Kontakt mit ihr, habe mich aber auch an die Kleiderordnung gehalten.

In Tansania auf Sansibar müssen die Schultern und Knie bedeckt sein, da die Menschen muslimisch sind. In Moshi leben überwiegend Christen, jedoch ist es dort durch den Kilimanjaro teilweise recht frisch.

In Guatemala gibt es kein Problem mit schulterfreier und kniefreier Kleidung.

Überall gilt jedoch: Wer nicht von Männern angesprochen und belästigt werden möchte, sollte aufreizende Kleidung vermeiden und einen Ring am Finger tragen. Verlobt zu sein, zählt beispielsweise auf Sansibar nicht. Nur wer verheiratet ist, ist tabu für Einheimische.

Schuhe/Flipflops mit denen man duschen kann, sind sehr sinnvoll, da ich barfuß in keiner Dusche dort geduscht habe!

 

Kosmetik:

  • das Gewicht eines großen Schminkkoffers kann man anderweitig verwenden, denn großartig geschminkt wird sich in Ghana, Tansania und Guatemala nicht
  • Shampoo für Körper und Haare, Zahnpasta, Sonnenmilch, Seife!!! (wenn man unterwegs ist, sollte man immer dabei haben) genauso wie Tempos oder Klopapier,  Creme für das Gesicht, eine zweite Zahnbürste, falls auf die erste Wasser aus dem Wasserhahn kommt oder sie auf den Boden fällt
  • für Frauen genügend Tampons mitnehmen
  • genügend Handtücher, am besten die Größe eines Duschhandtuchs
  • auch ein Waschlappen ist ganz hilfreich, wenn mal kein Wasser aus der Dusche kommt
  • SPIEGEL, ein kleiner Handspiegel oder einen, den man aufstellen kann, ist extrem wichtig! Meine Zimmernachbarinnen waren glücklich, immer meinen aufstellbaren Spiegel benutzen zu können, denn im Bad war zwar einer, aber die Lichtverhältnisse waren nicht gut. Auch während der Ausflüge sehr hilfreich.

 

Lebensmittel:

Für Ghana

  • eine leere Flasche, da man als Begrüßung und generell nur Wasser in Plastikbeutel bekommt (500ml). Nach einer Zeit lernt man, diese mit dem Mund und nicht mit der Schere zu öffnen und den ganzen Beutel auf einmal zu trinken. Doch anfangs war ich sehr dankbar, den Rest des Beutels in meine Flasche umfüllen zu können.
  • wer großen Wert auf Müsli (nicht Cornflakes) legt, sollte sich eine Packung mitnehmen
  • genauso wie Süßigkeiten! Schokolade gibt es nicht oder an der Tankstelle zu einem lächerlich hohen Preis. Gummibärchen habe ich nur in der Shopping Mall in Accra gesehen, die aber auch dem europäischen Preisstandard oder noch höher entsprachen. Sonst nirgendwo!
  • Biskuits und Knabbersachen kann man vor Ort gut kaufen - zwar gibt es eine geringe Auswahl, aber man bekommt das ein oder andere
  • Fruchtsäfte gibt es an jeder Ecke. Sie sind zwar teuer, aber es gibt alles! Unbedingt den Pineapple&Coconut Juice probieren. Der ist klasse!
  • sehr zu empfehlen ist das frische Obst der Straßenverkäufer

Für Tansania

  • wer großen Wert auf Müsli (nicht Cornflakes) legt, sollte sich eine Packung mitnehmen
  • genauso wie Süßigkeiten! Schokolade gibt es nicht oder an der Tankstelle zu einem lächerlich hohen Preis. Gummibärchen habe ich nur in der Shopping Mall in Accra gesehen, die aber auch dem europäischen Standard entsprach. Sonst nirgendwo!
  • Biskuits und Knabbersachen kann man dort gut kaufen - zwar gibt es eine geringe Auswahl, aber man bekommt das ein oder andere
  • Fruchtsäfte gibt es an jeder Ecke. Sie sind zwar teuer, aber es gibt alles!
  • sehr zu empfehlen ist das frische Obst der Straßenverkäufer
  • auf Sansibar ist der abendliche Markt in Forodani Garden ein Muss
  • der Joghurt in Plastiktrinkbechern kann ohne Probleme verzehrt werden

Für Guatemala

  • es gibt ausreichend Möglichkeiten, in Läden oder Supermärkten einzukaufen

 

Sonstiges:

  • eine Art Schlafsack (Jugendherbergsschlafsack) sollte man mitnehmen bzw. ein Laken zum Zudecken. In vielen Hotels gibt es keine Decken, teilweise auch keine Kopfkissen!

 

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